Transkript: Maik Erkelenz
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00:00 · PING · Armin Schroeder
Herzlich willkommen bei 24PingPong. Nach unserem Ausflug in die Welt des kollaborativen Gemüses werden wir heute einen kleinen Blick in die Welt der Entertainment Technologie wagen. Von Christina Müller geht es ohne Zwischenstopp zu Maik Erkelenz nach Düsseldorf. Los geht’s! Guten Morgen Maik! Wo starten wir mit dir in den Tag? Hi, guten Morgen Armin! Wir starten bei
00:42 · PONG · Maik Erkelenz
mir heute im Garten. Eigentlich wollte ich schon im Büro sein. Tatsächlich ist bei uns momentan so, dass wir Baby Nummer 2 erwarten und heute Morgen ist es tatsächlich so, dass ich gesagt habe, ich fahre ein bisschen später und warte erst mal ab, wie sich die Lage hier entwickelt. Normalerweise hätte ich mich schon auf mein Rad geschwungen und wäre bei so traumhaftem Wetter ins Büro geradelt, aber manchmal muss man spontan umplanen. Dann sag bitte Bescheid, bevor
01:07 · PING · Armin Schroeder
wir mit 24 pingpongen im Kreissaal landen. So ein Tag, an dem der Nachwuchs sich ankündigt, ist auch ein guter Tag, um sich einmal zu sortieren. Welchen Stellenwert hat dein Job in deinem Leben? Stellenwert von Job mit Familie.
01:22 · PONG · Maik Erkelenz
Ich glaube wir, also meine Frau und ich, wir machen einen guten Job, unsere berufliche Laufbahn und auch so die inhaltliche Erfüllung im Job gut zu koordinieren mit der Familie und das ist fast die größte Aufgabe. Also tatsächlich wirklich im Job dafür zu sorgen, dass es eigentlich unsichtbar ist, dass eine Familie im Hintergrund ist, die viel Zeit und Aufmerksamkeit braucht und dann auch in der Familie auf der Gegenseite es zu schaffen, dass dafür genug Zeit da ist. Das hängt viel mit Abstimmung und Koordination zusammen. Wir sind halt beide Überzeugungstäter, das heißt wir könnten uns glaube ich beide keinen Job vorstellen, wo wir nicht hinter dem Unternehmen stehen für das wir Arbeiten. Ja, aber klar, Familie und Job, das sind wahrscheinlich die beiden Hauptprioritäten bei uns im Leben, aber das ist auch gut so. Du hast viele Jahre
02:06 · PING · Armin Schroeder
auf Agenturseite gearbeitet, arbeitest jetzt auf Kundenseite und bist für die Kommunikation verantwortlich. Was hat das in deinem Arbeitleben, in deinem Arbeitstag verändert? Ja, ich bin
02:17 · PONG · Maik Erkelenz
mittlerweile auch im Büro angekommen. Arbeitswelt hat sich tatsächlich ziemlich krass verändert. Erst mal, es ist ein Unternehmen für das man tätig ist, nicht mehr wie auf der Agentur und in der Beratung eine Menge Kunden. Das schafft Fokus und man arbeitet tiefer und dazu kommt hier einfach ein anderes Modell. Wir sind aktuell organisiert als 100 Prozent Office. Wir wollen eigentlich alle hier zusammen sein, um die Wege kurz zu halten, um schnell und dynamisch Dinge absprechen zu können, um für nicht alles nochmal ein digitales Meeting springen Das hat genauso seine Vor- und Nachteile, glaube ich. Mir macht es tatsächlich Spaß. Ich glaube, gerade in der Stage, in der die Company ist, ist das super sinnvoll und super hilfreich, aber es macht den Kalender frei und das erlaubt auch so ein bisschen fokussierter, tatsächlich zu arbeiten und nicht immer wieder aus Themen rausgeholt zu werden.
03:06 · PING · Armin Schroeder
Über das Thema 100 Prozent Office würde ich jetzt gerne mit dir ein bisschen philosophieren, aber das würde ihr den Rahmen sprengen, dass ein anderes mal gib uns doch einen Eindruck dafür, wie die Kommunikation von Vivenu aussieht. Also B2B Kommunikation
03:19 · PONG · Maik Erkelenz
hauptsächlich natürlich. Wir sind ein Software-as-a-Service-Plattform im Ticketingbereich. Entgegen unserer Wettbewerber sind wir halt eben nur das, also nicht noch Unterstützung im B2C-Vertrieb für Events und Co. Dementsprechend alles, was man sich darunter vorstellt. Das Unternehmen ist noch jung, ein bisschen mehr als sechs Jahre jetzt. Wir haben unfassbares Wachstum hinter uns in den letzten Jahren und Monaten auch und das Produkt ist so gut, dass es letzten fünf, sechs Jahre von sich selbst gelebt hat, also World of Mouth Marketing. Und wir fangen jetzt erst an, die Kommunikationswege im B2B zu erschließen. Wir haben jetzt ein vollzählig besetztes Marketing-Team. Wir fokussieren uns gerade darauf, all das mal in der Kommunikation komplett auf ein super professionelles Level zu bringen, mehr Success Stories zu machen, mehr Content anzubieten für Prospects, aber auch durchaus für Kunden, Veranstaltungen für unsere Kundenintern, noch weiter zu professionalisieren, aber auch unsere Messerauftritte. Und dann ist irgendwann natürlich auch der nächste Schritt zu sagen, okay, die Welt muss uns auch noch stärker kennenlernen und das dann entsprechend auf den größeren Kanälen auch noch breiter zu kommunizieren. Das macht es auch super spannend und das ist auch ehrlicherweise die große spannende Herausforderung. Es ist noch super viel, was man verbessern kann. Kommen wir mal vom
04:25 · PING · Armin Schroeder
ganz großen Marke aufbauen und Strukturen aufbauen ins ganz kleine. Zeig uns mal deinen Arbeitsplatz, erzähle uns mal, ob es da was gibt, was deinen Arbeitsplatz ausmacht, ohne dass du nicht auskommst den ganzen lieben Tag lang. Ich weiß nicht, ob man das so gut sehen kann,
04:39 · PONG · Maik Erkelenz
Arbeitsplatz. Allerdings, was man sieht, immer dabei Fritz Kola, mein Swiss Army Knife Award, die Familie und was auch nicht fehlen darf, Management Contract. Wir haben tatsächlich ein Management Contract, wo wir uns als Teamleads und Manager der Company vorgenommen haben, wie wir jeden Tag auftreten wollen. Das ist so mein Daily Reminder, was ich eigentlich anstrebe zu sein und das sind so meine Essentials, Motivation aus unterschiedlichsten Ebenen und immer was Gutes zu trinken. Der Swiss Army Knife Award
05:07 · PING · Armin Schroeder
fällt einem ja sofort ins Auge. Wem würdest du denn in deinem Arbeitsleben den Swiss Army Knife Award verleihen als bester Kollege oder Kollegin? Wir haben natürlich super viele
05:18 · PONG · Maik Erkelenz
Leute, die da nach sich irgendwie qualifizieren, weil junges Unternehmen, hier hilft noch jeder jedem in unterschiedlichsten Disziplinen und am Ende des Tages ist es Hauptsache der Job wird gemacht, noch nicht so sehr von wem und ob das jetzt 100 Prozent in die Job Description passt. Aber wir haben zwei Founders Associates, Oscar und Peter, die alleine schon per Definition als Founders Associates, unfassbar viel unterschiedliche Sachen machen und zweitens springen sie auch einfach immer da ein, wo jetzt gerade eben super schnelle, super intelligente, superfähige Hilfe gebraucht wird und die zwei machen das schon extrem gut. Sie hatten ihn, glaube ich, an der Weihnachtsfeier schon auch verdient. Ich habe ihn dann bekommen, netterweise, wenn ich ihn jetzt weiterreichen müsste, würde ich glaube ich an die beiden weitergeben. Ja vollkommen
06:04 · PING · Armin Schroeder
richtig, in kleinen Teams übernimmt man eher mal einen Job eines anderen, wenn es brennt. Welchen Job würdest du denn abgeben, wenn du sagen wir mal an eine KI übergeben könntest? Großes Thema
06:15 · PONG · Maik Erkelenz
machen wir tatsächlich relativ viel, weil kleines Team alles das, was getan werden muss, gerne was Zeit kostet, aber so eine KI wahrscheinlich auch schon besser drauf hat. Wir produzieren viel Content, also Lektorat, solche Themen würde ich super gerne abgeben, ganz viel Organisierarbeit, vielleicht mal irgendeinen intelligenten Kalenderassistenten programmieren oder sonst irgendwas, der Meetings sortiert und scheduled, basierend auf irgendeinem Einzeiler prompt oder so was, direkt integriert in unsere Google Kalender oder so was. Also das all die Arbeit weg, wo KI wirklich besser und präziser sein kann, weil sie nie Fehler macht und die ansonsten nur von unserem Tagesgeschäft ablenken. Das wäre schon geil. Wir experimentieren auch viel mit solchen Sachen, wenn wir mal Zeit finden, aber da steckt glaube ich noch richtig viel Potenzial drin und es macht ja auch ehrlicherweise Spaß.
07:04 · PING · Armin Schroeder
Du bist in deiner Persönlichkeit und so lernen wir dich ja auch hier kennen. Eher ein rationaler Typ. Bei welchem Thema bist du in deinem Job in letzten Jahr mal richtig emotional geworden? Ja, ist eigentlich super simpel.
07:16 · PONG · Maik Erkelenz
Ich werde eigentlich immer dann relativ emotional, wenn es sich vorwärts geht. Ich mag Veränderungen, ich mag wenn es vorangeht, ich mag wenn die Dinge sich schnell entwickeln und wenn ich irgendwie das Gefühl habe, irgendwas bremst, irgendwas will nicht so wie ich will, dann wird es schon mal emotionaler. Ich versuche das immer besser zu kontrollieren. Wenn man selber emotional ist und nicht ganz zufrieden ist, dann steckt das an. Bremsklötze, das geht gar nicht und ist auch gar nicht so lange her, ohne jetzt Details zu nennen, aber das kommt ab und zu mal vor.
07:44 · PING · Armin Schroeder
Du bist noch nicht im Feierabend. Ich habe den Feierabend schon gestartet.
07:47 · PONG · Maik Erkelenz
Und bin mit dem Rad unterwegs im Eiscafé.
07:51 · PING · Armin Schroeder
Welchen Tipp, welchen Ratschlag würdest du jemandem geben, der jetzt gerade neu in unserer Branche einsteigt?
08:00 · PONG · Maik Erkelenz
Ich glaube, was wir momentan brauchen, ist mehr als sonst Experimentierfreudigkeit, würde ich sagen. Large Language Models, KI hier und da, Seo-Agenten, die über LinkedIn getrieben werden mit ganz vielen tollen Automationsstrecken und so. Ich glaube, da ist viel Cooles dabei, viel, was auch das Handwerkzeug extrem erleichtert, aber auch viel Quatsch. Und ich glaube, anders als sonst brauchst du zusätzlich zum Handwerkzeug mittlerweile einfach eine Attitude, wo du sagst, okay, ich ziehe mir den ganzen einfach mal rein und gucke, was wirklich Value hat und was nicht. Durch die ganze KI-Geschichten ist, glaube ich, momentan viel mehr Spielraum zum Experimentieren im Markt und ja, ich glaube, den Spirit muss man haben.
08:39 · PING · Armin Schroeder
Lieber Mike, was ein Tag deine Tochter ist, noch nicht auf die Welt gekommen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Wünsche dir ganz, ganz viel Erfolg. Vielen Dank, dass wir dich den Tag begleiten durften.
08:51 · PONG · Maik Erkelenz
Vielen Dank. Tschüss.
08:52 · PING · Armin Schroeder
Also, es hat sehr viel Spaß gemacht und bis zur nächsten Episode. Tschüss.